Kinesiotaping in Lüneburg als ergänzende Maßnahme
Kinesiotaping kann in unserer Praxis nach individueller physiotherapeutischer Einschätzung ergänzend eingesetzt werden. Es ersetzt weder eine aktive Behandlung noch eine notwendige ärztliche Abklärung.
Was ist Kinesiotaping?
Beim Kinesiotaping wird ein elastisches, selbstklebendes Tape auf die Haut aufgebracht. Im Gegensatz zu einem starren Tape schränkt es die Bewegung normalerweise nicht wesentlich ein.
Je nach Beschwerdebild kann das Tape versuchsweise als zeitlich begrenzte Ergänzung zur physiotherapeutischen Behandlung verwendet werden. Die wissenschaftliche Studienlage zu den klinischen Wirkungen ist jedoch uneinheitlich und insgesamt unsicher.
Wann setzen wir Kinesiotape ein?
Wir verwenden Kinesiotaping nicht pauschal für bestimmte Diagnosen. Ob eine Anwendung sinnvoll erscheint, entscheiden wir gemeinsam nach der physiotherapeutischen Untersuchung und unter Berücksichtigung Ihrer Beschwerden, Behandlungsziele und bisherigen Reaktionen.
Wichtiger Bestandteil der Physiotherapie bleiben – abhängig vom individuellen Befund – insbesondere aktive Übungen, Beratung und weitere geeignete Behandlungsmaßnahmen.
Was ist vor der Anwendung zu beachten?
Das Tape wird direkt auf die Haut geklebt. Informieren Sie uns deshalb bitte über bekannte Pflaster- oder Klebstoffallergien, empfindliche Haut oder bestehende Hauterkrankungen. Auf offene oder gereizte Haut wird kein Tape aufgebracht.
Bei Juckreiz, deutlicher Rötung oder anderen Hautreaktionen sollte das Tape entfernt werden.
Fragen zum Kinesiotaping
Wenn Sie wissen möchten, ob Kinesiotaping im Rahmen Ihrer physiotherapeutischen Behandlung als Ergänzung infrage kommt, sprechen Sie Ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten darauf an.